Presseberichte
CDU sieht Heim auf
gutem Weg
Fraktion im Haus am Nordwall -
Überzeugt vom neuem Konzept der
städtischen Einrichtung
Von nh/aha 20.05.08
KORBACH. Die CDU-Fraktion in der
Korbacher Stadtverordnetenversammlung
kam zu einer Sitzung im Alten- und
Pflegeheim Haus am Nordwall zusammen.
Dabei habe man die Gelegenheit genutzt,
den neuen Einrichtungsleiter Michael
Ricken kennen zu lernen, berichtete der
Fraktionsvorsitzende Andreas Kwoll.
Begeistert zeigte sich das
CDU-Mitglied der Betriebskommission,
Gisela Hoff, vom neuen Betriebskonzept
und den endlich Erfolg zeigenden Bemühungen
der Werbung um neue Bewohner. Vor allem
die Kooperation mit dem
Stadtkrankenhaus und intensive Gespräche
mit den Korbacher Ärzten hätten dazu
geführt, dass sich die
Belegungssituation innerhalb der
vergangenen Wochen sehr positiv verändert
habe, erfuhren die
Unionspolitiker.
Verbesserung der Lebensqualität
Michael Ricken sieht in dem neuen,
zusätzlich die Pflege begleitenden
Betreuungsteam eine nachhaltige
Verbesserung der Lebensqualität für
die Bewohner des Heimes. Es bestehe aus
Alltagsbegleitern, einer
Ergotherapeutin sowie einer
Sozialwirtin und biete tägliche Beschäftigungsangebote.
In den drei Wohnbereichen finde jeweils
vormittags über vier Stunden eine
Gruppenbetreuung für insgesamt 30
Personen statt. Diese richtet sich nach
Rickens Angaben überwiegend an
Menschen mit dementiellen Erkrankungen
und beinhaltet unter anderem Elemente
der Ergotherapie sowie Gedächtnis- und
Orientierungstraining.
Wochenplan mit täglichen
Angeboten
Der Wochenplan bietet darüber
hinaus tägliche Aktivitäten am
Nachmittag, die sehr gut von den
Bewohnern angenommen würden. Das
Repertoire reiche von
Gesellschaftsspielen über gemeinsames
Singen bis zu Ausflügen. Ricken:
„Dieses Angebot ist einmalig im
Landkreis.“
Auch die schlechte, in den
politischen Gremien der Stadt Korbach
heftig diskutierte finanzielle
Situation des Hauses am Nordwall sei
Thema der Sitzung gewesen, sagte Kwoll.
„Heimleiter Ricken und Bürgermeister
Friedrich sehen gute Chancen, aufgrund
der sich positiv veränderten
Belegungssituation in wenigen Jahren
die Defizite der vergangenen Jahre,
aber auch den Neubau endgültig
verkraftet zu haben.“ (nh/aha)
Quelle: HNA (Wal), 20.05.08, S. 10.
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