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Presseberichte

 

CDU warnt vor den Folgen des Vertrags
Dringlichkeitsantrag der Stadtparlamentsfraktion zur Sicherung nordhessischer Infrastrukturprojekte

Von aha 03.11.08

KORBACH. Der Wechsel in Wiesbaden ist noch nicht vollzogen, da wartet die Korbacher CDU-Stadtverordnetenfraktion schon mit einem Dringlichkeitsantrag zum Koalitionsvertrag von SPD und Grünen auf. Mit dem Antrag soll der Magistrat beauftragt werden, sich in Gesprächen mit allen politischen Parteien im Landtag nachdrücklich für die nordhessischen Infrastrukturprojekte einzusetzen - also für die Kurhessenbahn, den Ausbau der Autobahnen 44 und 49, die Einrichtung der Bundesfernstraße Olpe-Hattenbach und den Ausbau des Flughafens Kassel-Calden.

Im Koalitionsvertrag von Rot-Grün sei zur Kurhessenbahn lediglich festgehalten, dass der Abschnitt Frankenberg-Herzhausen in Stand gesetzt und die Strecke Marburg-Frankenberg ertüchtigt werden solle, betont die Korbacher CDU. Die Stadtverordnetenversammlung müsse sich gegen solche Beschränkungen aussprechen, weil sonst der Industriestandort Korbach, die touristische Hochburg Willingen und das Mittelzentrum Bad Arolsen „abgehangen“ würden, warnen die Christdemokraten der Kreisstadt.

Über den von CDU-Fraktionschef Andreas Kwoll im Haupt- und Finanzausschuss eingebrachten Dringlichkeitsantrag soll das Stadtparlament am kommenden Mittwoch, 5. November, beraten und beschließen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus. (aha)

Quelle: HNA (Wal), 03.11.08, S. 10.

 


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