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Presseberichte

 

Abriss dreier Häuser am Korbacher Güterbahnhof
Stadt wird zunächst auf den Grundstücken weitere Parkplätze ausweisen

Von tk 11.11.08

KORBACH (tk). Am Güterbahnhof hat der Abriss dreier leer stehender Gebäude begonnen. Wenn das Areal dem Erdboden gleichgemacht ist, sollen dort Parkflächen eingerichtet werden.

„Die Stadt mietet die Fläche für einen Übergangszeitraum. Das Areal wird planiert und als Parkplatz ausgewiesen“, umreißt Bürgermeister Klaus Friedrich das weitere Vorgehen. So werde einerseits die unansehnliche Gewerbebrache beseitigt, andererseits aber auch der bestehende Kuhbach-Parkplatz erweitert.

Eine Firma aus Mittelhessen ist seit Montag im Auftrag des Grundstückeigentümers Axel Hoppe-Schumacher (Hamburg) dabei, die verfallenen Gebäude abzubrechen. Vor dem Leerstand wurden die Bauten als Autoelektrik-Werkstatt und Schuhfabrik genutzt. Zuletzt zogen die heruntergekommenen Räume unerschrockene Partygänger an.

Die Häuser gehören zu dem rund 8000 Quadratmeter umfassenden Areal zwischen Gaststätte und Wohnmobilhändler, das Hoppe-Schumacher gern für großflächigen Einzelhandel vermarkten würde. Entsprechende Pläne wurden zuletzt Anfang des Jahres wieder in der Schublade versenkt. Damals kam eine Studie der „Markt und Standort“-Beratungsgesellschaft (Erlangen), die bereits Gutachten zur Gewerbeansiedlung an der Briloner Landstraße und zum Leerstandsmanagement anfertigte, zu dem Schluss: „Ohne die Einbeziehung möglichst vieler Anlieger zur Bahnhofstraße ist eine großflächige Einzelhandelsnutzung auf dem Gelände südlich des Hauptbahnhofes weder tragfähig noch verträglich für die Innenstadt.“

Die Suche nach einem Konzept, das den Einzelhändlern in der Einkaufsmeile nicht schadet, städtebaulich neue Akzente setzt und nicht zuletzt dem Interesse der Konsumenten nach Erlebniseinkauf entgegenkommt, geht also weiter. In Abstimmung mit dem Eigentümer werde sich die Stadt weiter um Entwicklungsmöglichkeiten bemühen, die im Einklang mit den Richtlinien zum Schutz des Innenstadt-Einzelhandels stehen, erklärte Friedrich.

Pläne mehrerer Investoren gebe es bereits, bestätigte Hoppe-Schumacher  auf WLZ-Anfrage. Ob und wann sie umgesetzt werden können, hänge letztendlich von einer Entscheidung im Rathaus ab. „Wenn sich die Stadt für einen Investor ausspricht, dessen Konzept sie überzeugt“, und seine Preisvorstellungen „einigermaßen erfüllt“ würden, stehe einem Verkauf des Areals nichts im Wege.

Abrissarbeiten am Güterbahnhof: Auf der geräumten Fläche will die Stadt Parkplätze ausweisen. (Foto: tk)

Quelle: http://www.wlz-fz.de/newsroom/
regional/dezentral/waldeck/art5299,729703
 

 


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