Presseberichte
Neue Diagnosen
möglich
Untersuchungsmöglichkeiten für
Brustkrebs und Herzerkrankungen
entstehen
Von Ingo Happel-Emrich 22./23.12.08
KORBACH. Ab
Januar wird es am Korbacher
Stadtkrankenhaus wieder die Möglichkeit
der Mammographie-Diagnostik geben. Ein
entsprechendes Gerät werde in der
radiologischen Gemeinschaftspraxis am
Stadtkrankenhaus in Betrieb genommen,
erklärte Klinik-Geschäftsführer
Armin Müller gestern. Bislang mussten
Patientinnen für diese Untersuchung
ein anderes Krankenhaus aufsuchen. Die
Mammografie ist eine Methode zur Früherkennung
von Brustkrebs (Mammakarzinom), der häufigsten
Krebserkrankung der Frau.
Ab April wird es
eine weitere Verbesserung für die
Patienten geben, die das Korbacher
Krankenhaus mit Herzproblemen
aufsuchen. Dann wird in der Klinik ein
so genannter
Linksherz-Kathetermessplatz zur Verfügung
stehen. Damit ist es dann möglich,
entsprechende Untersuchungen des
Herzmuskels im Korbacher Krankenhaus
vorzunehmen. Bislang mussten Patienten
für die Untersuchung zusammen mit
einem Arzt der Klinik ins Herz- und
Kreislaufzentrum nach Rotenburg fahren.
Das war laut Müller
zum einen für die Patienten mit
Belastungen verbunden, zum anderen mit
Aufwand für die Klinik, weil immer
vier bis fünf Patienten zusammen nach
Rotenburg geschickt werden mussten, um
die dort zur Verfügung stehenden
Diagnosekapazitäten auszunutzen.
Einen weiteren
Schritt zum Ausbau der Klinik wird man
laut Müller Anfang Januar gehen. Dann
soll der Antrag für einen weiteren
Anbau beim Sozialministerium
eingereicht werden. Geplant sei, den
Erweiterungstrakt rechts des neuen
Haupteinganges zu errichten, dort wo
jetzt noch der Parkplatz ist.
In diesem
zweiten Neubau sollen die Stationen
untergebracht werden, die sich jetzt
noch im Altbau befinden, erklärt Müller.
In diesem soll dann eine geriatrische
Tagesklinik eingerichtet werden. Außerdem
sei geplant, dort die über das ganze
Haus und die Außenstelle in der Enser
Straße verteilte Krankenhausverwaltung
unterzubringen. Auch die
Krankenpflegeschule, die sich noch in
einem gemieteten Gebäude in der
Friedrich-Bangert-Straße befindet, würde
in das Haupthaus der Klinik umziehen.
Erste Gespräche
geführt
Ob der weitere
Neubau genehmigt wird und wann er dann
errichtet und fertig gestellt werden
kann, ist laut Müller noch unklar.
Doch der Klinik-Geschäftsführer ist
optimistisch. Mitarbeiter des
Sozialministeriums waren bereits in
Korbach und haben sich die Klinik
angesehen. Dabei hätten sie die
Notwendigkeit erkannt, die im Altbau
untergebrachten Stationen ebenfalls in
einem modernen Klinikgebäude
unterzubringen.
Und auch
Sozialministerin Lautenschläger habe
man in dieser Sache bereits
angesprochen, als sie im Sommer den in
diesem Jahr fertig gestellten ersten
Anbau einweihte. Jetzt hofft Müller
noch darauf, dass das Land das
Krankenhaus-Investitionsprogramm
aufstockt und dann auch Geld für den
zweiten Neubau in Korbach zur Verfügung
steht.

Erweiterungsoption:
Auf der rot markierten Fläche könnte
der zweite Neubau des Korbacher
Stadtkrankenhauses erfolgen. Jetzt
befindet sich dort ein Parkplatz. Foto:
nh
Quelle: http://www.hna.de/korbachstart/00_20081223
073800_Stadtkrankenhaus_plant_zweiten_Neubau.html /
HNA (Wal), 23.12.08, S. 10.
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