Presseberichte
Goldhausen: Schuften
im Bergwerk
Seitengang im Stollen wird neu
freigelegt, damit er später Besuchern
ein zusätzliches Abenteuer bietetVon
jk 21.03.09
KORBACH-GOLDHAUSEN
(jk). Am 19. April ist Saisoneröffnung
an Deutschlands größter historischer
Goldlagerstätte. Heute legten sich die
"Goldgräber" schon mal ins
Zeug für die Saison 2010. Dann soll
ein neues Abenteuer locken.
Das
Besucherbergwerk in Goldhausen lebt von
ehrenamtlichem Einsatz. Heute bewies
ein gutes Dutzend Vereinsmitglieder
wieder ordentlich Muskelschmalz, um den
Unteren-Tiefen-Tal-Stollen in Zukunft
noch attraktiver zu gestalten. Mit
Erlaubnis des Bergamts und Unterstützung
von Experten der westfälischen Grube
Dreislar begann der Verein
"Historischer Goldbergbau
Eisenberg", einen Seitengang im
Stollen neu freizulegen.
Der Querschlag
wurde Ende der 70er-Jahre
vorangetrieben, damals unter Regie des
Geologen und Heimatforschers Dr. Jens
Kulick. Der Abzweig nach
rechts, mitten im Stollen, führt rund
200 Meter tief in den Berg. Für
Besucher ist der Gang allerdings
bislang gesperrt. Noch - denn 2010
sollen sich hier zusätzliche Abenteuer
für Gäste aus nah und fern öffnen.
Am kommenden
Samstag folgt die zweite Arbeitsaktion
des Vereins, um Schutt aus dem Weg zu räumen
und den Eingang zum Querschlag neu
abzusichern. Eine fachmännische
Bohrung soll dann später für die nötige Bewetterung,
also zusätzliche Luftzufuhr, sorgen:
von oben durch den rund 300 Millionen
Jahre alten Fels des Eisenberges in den
Seitengang hinein.
Buchungen für
Besucherführungen bei der Stadt
Korbach (Tel. 05631/53-232).
Mehr im
Internet unter www.korbach.de
oder www.goldspur-eisenberg.de

Immer vorne weg: Vereinschef
Wolfgang Behle, der hier mit der
Schaufel Schutt abräumt. (Foto: jk)
Quelle: http://www.wlz-fz.de/newsroom/
regional/dezentral/waldeck/art5299,829677
|