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Presseberichte

 

Jugendkriminalität nimmt ab
Rückgang der Tatverdächtigen - Stadt legt Zwischenbericht zur Präventionsarbeit vor

Von aha 21.03.09

KORBACH. Die Jugendkriminalität in Korbach ist insgesamt rückläufig. Es sei eine deutliche Verringerung der ermittelten Tatverdächtigenzahlen zu verzeichnen, erklärte Ordnungsamtsleiter Carsten Vahland mit Verweis auf die Polizeistatistik. Demnach ging vom Jahr 2007 auf 2008 die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen in der Altersklasse der 14- bis 18-Jährigen um 25 Prozent und in der Altersklasse der 18- bis 21-Jährigen um 13 Prozent zurück. „Die von der Präventionsarbeit in erster Linie angesprochenen Zielgruppen - die Jugendlichen und die Heranwachsenden - werden also erreicht“, sagte Vahland am Donnerstagabend in der Stadtverordnetenversammlung.

Den vierten und bislang jüngsten Präventionsbericht hat die Kreisstadt im Sommer 2007 veröffentlicht. Was seither der bereits im Jahr 2001 gegründete Präventionsrat unternommen hat und welche Veranstaltungen unter dem Motto „Gucken statt Ducken“ in Korbach stattgefunden haben, stellte Vahland in einem Zwischenbericht vor.

Als Höhepunkt bezeichnete er die Präventionswoche im Oktober 2008 mit mehr als 50 Einzelveranstaltungen und hochkarätigen Referenten. Vahland ging in seinem Überblick unter anderem auf gemeinsame Aktionen mit der Polizei, auf das Netzwerk Integration, die Mini-Fußball-EM, das CD-Hörbuch des Kindergartens Hillershausen zum Thema Integration und das Selbstsicherheitstraining für Senioren im Alten- und Pflegeheim Haus am Nordwall ein.

An baulichen Verbesserungen, die der Präventionsrat initiierte oder begleitete, führte er etwa die Torwand der Marker-Breite-Schule, die Umgestaltung des Parkhauses Flechtdorfer Straße, die Sicherung von Schulwegen/Grünanlagen sowie die Babyklappe an der Hessenklinik an.

Nach Vahlands Angaben ist der Erfolg der Präventionsarbeit statistisch nicht so einfach abzulesen. Aus Sicht der Polizei habe sich jedoch das subjektive Sicherheitsgefühl der Korbacher verbessert.

Anzeigeverhalten verändert

Durch den Freiwilligen Polizeidienst und eine deutliche Präsenz von Polizei- und Ordnungspolizeibeamten an den Schulen würden Straftaten eher erkannt und angezeigt. Auch das Anzeigeverhalten habe sich verändert. Carsten Vahland: „Unser Motto Gucken statt Ducken schlägt hier voll durch.“ (aha)

Carsten Vahland

Quelle: HNA (Wal), 21.03.09, S. 11.


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