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Presseberichte

 

Stadt Korbach präsentiert das Konjunkturpaket
Projekte werden am 24. März in öffentlicher Sitzung vorgestellt

Von jk 23.03.09

KORBACH (jk). Die Kreisstadt schnürt das Konjunkturpaket. Bei einer öffentlichen Sitzung am Dienstag, 18 Uhr, im Rathaus präsentiert Korbach die Bauprojekte, die der Wirtschaft möglichst Schwung verleihen sollen.

Höchste Eile ist geboten, weil die Projektlisten der Städte und Gemeinden schon am 31. März im Kreishaus vorliegen müssen. Dort werden die Vorhaben für Bundes- und Landesprogramm gebündelt – und bis spätestens Ende April zur Landesregierung in Wiesbaden gemeldet.

Die Kreisstadt hat voraussichtlich rund 2,2 Millionen Euro Investitionsvolumen zur Verfügung. Zur Debatte steht jedoch ein wesentlich umfangreicheres Paket, das zur möglichen Förderung angemeldet werden soll.

Drei Schwerpunkte, die zur Debatte stehen, addieren sich auf insgesamt rund 5,4 Millionen Euro:

Erster Punkt ist die Sanierung des Korbacher Freibads. Voriges Jahr gab es bereits intensive Diskussionen um die Bäder. Fürs Hallen- und Freizeitbad soll Betreiber EWF im Sommer ein Konzept vorlegen. Dagegen wurde das ebenfalls sanierungsbedürftige Freibad (Jahrgang 1962) vorerst aufs Jahr 2012 hinausgeschoben.

Mit dem Konjunkturpaket von Bund und Land rückt das Freibad plötzlich wieder in den Blickpunkt – als bislang ungeplantes, zusätzliches Projekt. Denn das ist Grundbedingung für staatliche Fördergelder.

Dabei wird Dienstagabend das Konzept für einen Umbau als Natur-Erlebnisbad präsentiert. Referenten des Büros „Eko-Plant“ (Neu-Eichenberg) sowie der frühere Sportdezernent der Stadt Mettmann, Heinz-Peter Helmer, tragen im Rathaus vor. Im Vorjahr waren die Referenten bereits auf Einladung der Grünen in Korbach.

Ansatzpunkte fürs Konjunkturpaket: Ein Naturbad ist mit rund 2,8 Millionen Euro günstiger zu haben als eine konventionelle Sanierung für über fünf Millionen Euro. Zudem sinken durch Energiesparen und mehr Effizienz die Betriebskosten gegenüber einem herkömmlichen Freibad.

Zweiter Punkt in der Projektliste ist das „ampelfreie Korbach“. Die Stadt schlägt vor, drei weitere Kreisel an Verkehrsknotenpunkten zu bauen. Dabei geht es um einen Kreisel am Südring/Ecke Wildunger und Solinger Straße. Einen weiteren Kreisel am Südring/Ecke Frankenberger Landstraße sowie ein drittes Rondell im Gewerbegebiet an der Aufmündung Ziegelgrund zur Bundesstraße 251 (Umgehung) nahe Gartencenter Meckelburg. Die drei Kreisel summieren sich auf über eine Million Euro an Baukosten.

Dritter Schwerpunkt sind Sanierung und Modernisierung von Sporthallen und Mehrzweckhallen. Vorschläge der Stadt: Sanierung der Hauerturnhalle, Umkleidegebäude am Paul-Zimmermann-Sportplatz, außerdem Fassaden-Dämmung an den Mehrzweckhallen in Lengefeld, Lelbach, Meineringhausen und Rhena.

Nach der Informationsrunde am Dienstag stehen am Donnerstag zunächst Beratungen in den Parlamentsausschüssen an. Ab 19 Uhr tagen und beschließen am Donnerstag die Stadtverordneten.

»Ampelfreies Korbach«: Neue Kreisel, wie hier an der Kreuzung Louis-Peter-Straße/Briloner Landstraße, sollen für mehr Verkehrsfluss sorgen. Für das Konjunkturpaket möchte Korbach weitere Kreisel am Südring und am Gewerbegebiet/Umgehungsstraße anmelden. (Foto: jk)

Quelle: http://www.wlz-fz.de/newsroom/
regional/dezentral/waldeck/art5299,830871
 


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