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Presseberichte

 

Naturbad, Kreisel, Mehrzweckhallen - Stadt Korbach vor der Entscheidung
Dr. Klaus Winter von "Eko-Plant" präsentierte Öffentlichkeit entsprechendes Konzept

Von jk 25.03.09

KORBACH (jk). Mehr Badegäste, weniger Kosten: Pläne für ein Natur-Erlebnisbad bewegen derzeit die Korbacher Stadtpolitik. Das Konjunkturpaket könnte das nötige Geld in die Kasse spülen. Doch es gibt auch Skepsis.

Es waren die Grünen, die Korbach auf den Startblock brachten. Vorigen Herbst holte die Öko-Partei Referenten der Firma „Eko-Plant“ (Neu-Eichenberg) in die Kreisstadt. Und der Vortrag ließ bei allen Parteien inklusive Bürgermeister Klaus Friedrich aufhorchen.

Somit stellt der Magistrat derzeit im Rahmen des Konjunkturpaktes einen Umbau des 47 Jahre alten Freibads in ein Natur-Erlebnisbad ganz vorne an (wir berichteten). Mit rund 2,8 Millionen wird das Projekt taxiert, knapp 2,3 Millionen Euro hat die Kreisstadt an Konjunkturförderung von Bund und Land zu erwarten.

Am Dienstagabend präsentierte Dr. Klaus Winter von „Eko-Plant“ im Rathaus das Konzept.  Und die Zuschauerränge waren gut gefüllt. Die Bäder-Debatte hat offenbar Zugkraft.

Mit einem möglichen Vorurteil räumte Winter gleich zu Beginn auf: Ein Natur-Erlebnisbad ist keinesfalls ein größerer Schwimmteich, wie mancher vielleicht im heimischen Garten hat. Naturbäder à la „Eko-Plant“ sind ebenfalls technische Bauwerke und erfüllen laut Winter alle Kriterien eines herkömmlichen Freibads:

  • Klares Wasser bis zum Grund;

  • fester Boden (Folie);

  • hygienisch unbedenklich;

  • feste Abgrenzung aus Holzpalisaden, Stein oder Beton;

  • Sportbahnen inbegriffen;

  • auch Springer-Becken bis zum Zehn-Meter-Turm sind möglich.

Ein Unterschied ist die Aufbereitung des Wassers. Während in herkömmlichen Bädern das Chlor im Wasser chemisch für Keimfreiheit sorgt, gibt es bei Natur-Erlebnisbädern einen ökologischen Filter. Der besteht aus einer Fläche mit Schilfrohr, über die das Schwallwasser aus dem Becken kontinuierlich gereinigt werden muss. Natürliche Mikroorganismen zersetzen zusätzlich Keime.

Vorteil beim Natur-Erlebnisbad sei etwa mehr Freiheit der Gestaltung, erklärte Winter: „Strandbereiche sind das Plus“ – etwa durch Kies oder Sand.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Donnerstag, 26. März 2009.

Freibad mit Strandatmosphäre, Sprungturm und Kletterspaß für Kinder: Die Stadt Mülheim (Ruhr) hat ein Naturbad verwirklicht. (Foto: Eko-Plant)

Quelle: http://www.wlz-fz.de/newsroom/
regional/dezentral/waldeck/art5299,832561
 


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