Presseberichte
Korbach: Entscheidung
für Freibad
Stadtverordnetenversammlung
strebt Umbau zu einem Naturbad anVon
jk 26.03.09
KORBACH (jk). Das Geld aus dem
Konjunkturprogramm von Bund und Land
soll in Korbach für die Sanierung des
Freibads fließen. Dies beschloss das
Parlament am Donnerstagabend mit großer
Mehrheit. Favorisiert wird dabei der
Umbau zu einem Naturbad, doch vorher müssen
noch genaue Pläne und
Kostenkalkulationen auf den Tisch.
Die
Kreisstadt soll auch in Zukunft ein
Freibad behalten - darin sind sich die
Fraktionen im Parlament offenbar einig.
So hat die Stadt im Investitionsprogramm
für 2012 eine umfassende Sanierung
vorgesehen. Die ist nötig, weil das
Freibad (Baujahr 1962) starke
Wasserverluste hat, technisch und
baulich fortwährend Reparaturen
erforderlich sind.
Somit
stimmte das Parlament mit großer
Mehrheit für einen vorgezogenen Umbau.
Denn das Konjunkturpaket bietet derzeit
die Chance, die nötige Sanierung viel
früher umzusetzen. Ob der nötige
Umbau dabei künftig konventionell
erfolgt oder in einem Natur-Erlebnisbad
mündet, ist jedoch noch nicht
entschieden.
Die
Präsentation für ein Naturbad hat
viele im Parlament diese Woche durchaus
überzeugt, wie Redner verschiedener
Fraktionen deutlich machten. Zumal ein
Naturbad derzeit mit rund 2,8 Millionen
Euro beziffert wird, der herkömmliche
Umbau dagegen mit rund fünf Millionen
Euro. Aber exakte Zahlen und Pläne
liegen momentan noch nicht vor – ob
Größe, Ausstattung oder
Abschreibungsdauer.
Deshalb
rückte das Parlament den Umbau des
Freibads zwar an erste Stelle auf der
Projektliste für das Konjunkturpaket.
Doch eine Entscheidung über Naturbad
oder konventionelles Bad wird wohl erst
im Sommer getroffen werden können,
wenn genauere Daten vorliegen. Dies
betonten insbesondere Sprecher der bürgerlichen
Fraktionen.
Fünf
CDU-Abgeordnete stimmten gestern gegen
das Freibad als erste Priorität. Sie
sprachen sich nicht grundsätzlich
gegen eine Bad-Sanierung aus. Aber
unter betriebswirtschaftlichen Aspekten
gaben sie einer energetischen Sanierung
(Dämmung) von städtischen Gebäuden
den Vorzug - beim Konjunkturpaket
insbesondere Mehrzweckhallen in den
Ortsteilen. Dies senke nachhaltig die
Kosten für die Stadt, betonte Heinz
Langerzik (CDU).
Mehr
in unserer WLZ-Ausgabe vom Freitag, 27.
März.
Quelle:
http://www.wlz-fz.de/newsroom/
regional/dezentral/waldeck/art5299,833300
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