Presseberichte
Studie kommt nun doch
früher
Bürgermeister Klaus Friedrich
appelliert an Landkreis, einen runden
Tisch einzurichten, um schnell auf
mögliche Atemwegserkrankungen bei
Kindern reagieren zu können Von
ld 04.05.09
KORBACH (lb). Der Ergebnisse der
Studie zu Atemwegserkrankungen bei
Kindern in Korbach sollen nun doch
schneller veröffentlicht werden. Das
teilte Erster Kreisbeigeordneter Peter
Niederstraßer am Montag mit.
Ursprünglich
hatte der Landkreis geplant, die von
ihm in Auftrag gegebene Studie im Juni
vorzustellen. Jetzt bemühe man sich um
einen früheren Termin, um
Spekulationen über die Ergebnisse zu
vermeiden, so Niederstraßer. Die
WLZ-FZ hatte am Samstag über Hinweise
auf eine erhöhte Zahl an
bronchitischen Erkrankungen im Umfeld
des Industriegebiets im Osten der
Kernstadt berichtet. Zu diesem Ergebnis
soll die noch nicht veröffentlichte
Studie gekommen sein, war es aus
informierten Kreisen zu erfahren.
Korbachs Bürgermeister
Klaus Friedrich appellierte an den
Landkreis, sofort nach Vorlage der endgültigen
Ergebnisse einen runden Tisch
einzurichten, an dem sich alle
Beteiligten wie Landkreis, Kreisstadt,
Ärztevertreter, Gutachter und
Vertreter der Bürger beteiligen
sollten. Es sei ihm zu spät, wenn der
Landkreis diese Studie erst im Juni den
Bürgern vorstellen wolle, so
Friedrich.
Der Bürgermeister
drängt auf eine Information in
den nächsten zwei Wochen, um schnell
reagieren zu können. Solle sich
herausstellen, dass die Anzahl der
Kinder mit Atemwegserkrankungen tatsächlich
über dem Landesdurchschnitt liege, müsse
Ursachenforschung betrieben und schnell
mit allen Beteiligten etwa über eine
Verbesserung der Luftwerte gesprochen
werden. Auch müssten dann intensive
Gespräche über die Errichtung einer
festen Luftmessstation in Korbach mit
dem Land Hessen geführt werden, erklärte
Friedrich. In Bad Arolsen misst eine
solche Station die Luftschadstoffe.
Quelle: http://www.wlz-fz.de/newsroom/
regional/dezentral/landkreis/art7780,856671
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Atemswegerkrankungen:
Studie bald fertig
Ergebnisse sollen noch im Mai
vorgestellt werden Von emr 04.05.09
KORBACH.
Noch im Laufe des Monats Mai will der
Landkreis seine Studie über
Atemwegserkrankungen bei Kindern in
Korbach vorstellen. Zu Medienberichten,
vor allem im Osten der Kreisstadt gebe
es vermehrt Bronchialerkrankungen,
wollte Sozialdezernent Peter Niederstraßer
keine Stellung beziehen. Die Studie sei
noch gar nicht fertig, sagte er am
Montag gegenüber unserer Zeitung.
Allerdings hatte eine Untersuchung
der Luftqualität, die die Stadt
Korbach in Auftrag gegeben hatte, das
Ergebnis, dass die Luft im Osten der
Korbacher Kernstadt nur eine geringe Güte
hat. Die wissenschaftliche Studie zu
den Atemwegserkrankungen wurde im
Zusammenhang mit der Diskussion um den
Bau des Müllheizkraftwerkes auf den
Weg gebracht.
Damals war bekannt geworden, dass
bei den Schuleingangsuntersuchungen in
Korbach mehr Bronchialerkrankungen bei
Kindern festgestellt wurden, als in
anderen Regionen Hessens. Die
Ergebnisse der Schuluntersuchungen
beruhten aber vor allem auf den
subjektiven Auskünften der Eltern.
Die vom Kreis in Auftrag gegebene
wissenschaftliche Studie durch das
Institut für umwelmedizinische
Forschung (IUF) in Düsseldorf soll nun
verlässlichere Daten über die Häufigkeit
der Atemwegserkrankungen liefern. Im
vergangenen Mai wurden dazu die Eltern
von 250 Kindern befragt, die im Sommer
eingeschult wurden. Als
Vergleichsgruppe wurden ähnlich viele
Kinder in Frankenberg und Gemünden
befragt. (emr)
Quelle: http://www.hna.de/korbachstart/00_20090504
165500_Atemwegserkrankungen_Studie_bald_fertig.html
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