Presseberichte
Verbund ist
beachtlich und beispielhaft
"Familienfreundliche
Region" - Minister Banzer im
Gespräch mit Bürgermeistern Von
tk 23.06.09
KORBACH. „Im Waldeckischen ist vieles besonders“: Minister Jürgen Banzer wollte sein etwas
doppeldeutig gemeintes Kompliment nicht zuletzt als
Ansporn verstanden wissen, weiterhin „Vorfahrt für Familie“ zu
gewähren. Die familienpolitischen Angebote und
Anstrengungen in der Region stellten
ihm fünf Bürgermeister vor, die mit ihren Amtskollegen aus
Medebach und Diemelsee den Kommunalen Serviceverbund
Eisenberg (KSVE) gebildet haben. „Beachtlich und
beispielhaft“ nannte Banzer diese
interkommunale Kooperation.
In der Gesprächsrunde auf der Altstadtbühne, moderiert
von WLZ-FZ-Chefredakteur Jörg Kleine, ging es unter anderem
um die Zukunftsperspektiven von Schulen und Kindergärten
auf dem Land. Angesichts sinkender Einwohnerzahlen müsse künftig grundsätzlich über
finanzierbare Klassen- und Gruppenstärken entschieden
werden. Langfristiges Ziel der Landesregierung sei es zudem,
kostenlose Kindergartenplätze anzubieten, führte Banzer.
Denn die Tagesstätten erfüllten neben der Betreuung auch
immer mehr Aufgaben einer
Bildungseinrichtung.
Der Lichtenfelser Bürgermeister Uwe Steuber wies auf
den familienpolitischen Wert guter Bus- und
AST-Taxi-Verbindungen hin. In Nordrhein-Westfalen wie auch in der
Gemeinde Espenau habe es jüngst erfolgversprechende Versuche
mit einem Bürgerbus gegeben, gab Steuber dem Minister eine
Hausaufgabe mit auf den Heimweg. Dieses Modell funktioniere
durch ehrenamtlichen Einsatz in Verbindung mit einem
kleinen Landeszuschuss. (tk)

Diskutierten mit Minister Jürgen
Banzer (3.v.r.) über Familienpolitik:
die Bürgermeister (v.l.) Jörg
Feldmann, Waldeck, Uwe Steuber,
Lichtenfels, Klaus Friedrich, Korbach,
Thomas Trachte, Willingen, und Harald
Plünnecke, Vöhl, auf der
Altstadtbühne.
Weitere Infos finden Sie auf Seite
12 der WLZ-Ausgabe vom 23.06.09
(öffnet ein pdf-Dokument in einem
externen Fenster).
Quelle: WLZ, 23.06.09, S. 12.
|