Presseberichte
Kraftwerk:
Parteien fordern Auflagen
CDU,
FWG und FDP bringen gemeinsamen
Dringlichkeitsantrag ins Stadtparlament
ein
Von lb 03.09.09
KORBACH. Die jüngste
Betriebsstörung des Müllheizkraftwerkes soll auf die Tagesordnung
der Stadtverordnetenversammlung: Die
Kooperations-Fraktionen von CDU, FWG und
FDP erklärten gestern, einen gemeinsamen
Dringlichkeitsantrag einbringen zu wollen.
Das Gremium tagt das nächste Mal am 17. September.
Ziel des Antrags ist, den
Magistrat zu beauftragen, in der folgenden Sitzung der
Stadtverordneten, gegebenenfalls in einer Sondersitzung,
„umfängliche Informationen über die
sogenannten Störfälle des Industrie-Heizkraftwerkes zu
geben“. Dies solle unter fachlicher Hinzuziehung von Vertretern
des Regierungspräsidiums geschehen. Außerdem soll sich der
Magistrat bei der Kasseler Behörde für eine rückhaltlose
Aufklärung einsetzen und fordern, dass keine
Wiederinbetriebnahme vor einer lückenlosen
Aufklärung des letzten Störfalles zugelassen wird.
„Die Handhabung des Störfalles durch die
Betreibergesellschaft macht diesen Antrag unerlässlich“, heißt es in
der Begründung. Der eventuelle Austritt von Quecksilber
würde erhebliche Gefahren für Gesundheit und Umwelt
beinhalten und sei als solcher nicht hinnehmbar. Selbst wenn
keine Emission erfolgt sein sollte,
müsse auf jeden Fall eine doppelte Sicherung der
Messinstrumente als auch der eingebrachten Brennstoffe erfolgen.
Die Kooperation fordert den
RP darüber hinaus auf, die „im Bezug auf den Störfall
vorgebrachten Einwendungen kritisch zu überprüfen und
gegebenenfalls zusätzliche Auflagen zu erteilen“. Insbesondere müsse die Behörde vom Betreiber
MVV fordern, zum Schutz der Gesundheit optimale
Filtertechnik einzurichten und die Eingangskontrolle des
angelieferten Ersatzbrennstoffes zu verbessern. Die Gesundheit der
Bürger habe höchste Priorität. „Diesen Gesundheitsschutz zu
beachten, ist Aufgabe der Stadt und des Regierungspräsidiums“, so die Fraktionen.
(lb)
Quelle: WLZ,
03.09.09, S. 12.
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Kooperation
für „rückhaltlose Aufklärung“
CDU,
FWG und FDP bringen
Dringlichkeitsantrag zum
Müllheizkraftwerk in die
Stadtverordnetenversammlung ein
Von lb 03.09.09
KORBACH. Umfängliche
Informationen zu den Betriebsstörungen
im Korbacher Müllheizkraftwerk fordern
die Stadtparlamentsfraktionen von CDU,
FWG und FDP in einem gemeinsamen
Antrag. In der nächsten
Stadtverordnetenversammlung soll der
Magistrat per Dringlichkeitsantrag
damit beauftragt werden:
• in der nächsten
Sitzung der Stadtverordneten,
gegebenenfalls in einer Sondersitzung,
umfängliche Informationen über die so
genannten Störfälle des
Industrieheizkraftwerkes zu geben. Dies
sollte unter Hinzuziehung von
Vertretern des Regierungspräsidiums
geschehen.
• sich weiter
beim Präsidium für eine rückhaltlose
Aufklärung einzusetzen und zu fordern,
dass keine Wiederinbetriebnahme vor der
lückenlosen Aufklärung des letzten Störfalles
zugelassen wird.
„Nicht
hinnehmbar“
CDU, FWG und FDP
begründen den Antrag damit, dass Aufklärung
und gesundheitliche Sicherheit in Bezug
auf das Heizkraftwerk für die Bevölkerung
besonders wichtig seien. Die Handhabung
des Störfalles durch die
Betreibergesellschaft mache diesen
Antrag unerlässlich. Der eventuelle
Austritt von Quecksilber würde
erhebliche Gefahren für Gesundheit und
Umwelt beinhalten und sei als solches
nicht hinnehmbar. Selbst wenn keine
Emission erfolgt sein sollte, müss auf
jeden Fall eine doppelte Sicherung der
Messinstrumente und Brennstoffe
erfolgen.
Den
Gesundheitsschutz zu beachten, sei
Aufgabe der Stadt und des Regierungspräsidiums.
Das RP soll mit dem Antrag aufgefordert
werden, die Einwendungen kritisch zu prüfen
und gegebenenfalls zusätzliche
Auflagen zu erteilen, etwa zur
Verbesserung der Filtertechnik und der
Eingangskontrolle des angelieferten
Ersatzbrennstoffes. (aha)
Quelle: HNA
(Wal),
03.09.09, S. 3.
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