Pressemitteilungen
Pressemitteilung vom 17. Januar 2006
CDU fordert
Standortsicherung für bestehende
Lebensmittel-Einzelläden
Die
CDU Korbach fordert eine aktive
Standortsicherung der städtischen
Wirtschaftsförderung, sowie der
Verwaltung insgesamt unter Führung von
Bürgermeister Friedrich für die noch
bestehenden Einzelhandelsläden im
Lebensmittelbereich in der Kreisstadt
Korbach und seinen Ortsteilen.
Wie
CDU-Parteichef Dr. Butterweck
mitteilte, wünsche sich die CDU ein
besonderes Engagement der Verwaltung
zur Sicherung der noch bestehenden
wenigen Einzelhandelsläden.
Fraktionschef
Andreas Kwoll betonte, man denke etwa
an den bestehenden REWE in der Südoststadt
als notwendige Infrastruktur, aber auch
an den Neukauf in der Strother Straße,
sowie an den kürzlich geschlossenen
Markt in der Straße Am Kniep.
Butterweck weiter: Die Erfahrung zeigt:
„Je länger ein Lebensmittelmarkt
geschlossen ist, umso schneller haben
sich Kunden umorientiert und die
Benachteiligten sind etwa ältere
Menschen oder Menschen, die nicht mobil
sind“. Deshalb wollen wir, so
Butterweck, in besonderer Weise die
bestehenden Lebensmittel-Einzelläden
schützen. Butterweck forderte hierzu Bürgermeister
Friedrich dazu auf, sogenannte
Standortsicherungsverträge mit den
Lebensmittelketten, wie etwa REWE
etc. abzuschließen. Nach dem Wunsch
sollte es hierbei gelingen, dass die
Lebensmittelketten den dauerhaften
Erhalt der bestehenden Läden
garantiere, selbst wenn sich Pachtverhältnisse
ändern oder Pachtverhältnisse enden würden.
Butterweck: „Wir können uns durchaus
vorstellen, dass sich
Lebensmittelketten dauerhaft
verpflichten, notfalls auch in eigener
Regie an bestehenden Standorten den
Betrieb dauerhaft aufrecht zu erhalten
(sofern es nicht natürlich rechnet).
Mit dieser Forderung will die CDU nicht
nur in die Kommunalwahl gehen, sondern
auch aktiv den Einzelhandel stärken.
Karl-Heinz Meier, CDU-Spitzenkandidat
bezeichnete es als traurige Erkenntnis,
dass zunehmend Lebensmittelläden, wie
etwa in der Altstadt (OKAY) oder aber
in der Straße Am Kniep, aber
insbesondere auch in der Strother Straße
mit dem Weggang des Plus verschwinden würden.
Dr.
Butterweck hierzu: „Wir waren als CDU
sehr enttäuscht darüber, dass trotz
anderslautender Bekundungen Dritter die
Kette Plus hergebrachten erfolgreichen
Standort Strother Straße aufgegeben
hat“. Karl-Heinz Meier weiter:
„Deshalb müssen wir aus diesen
Erfahrungen lernen. Die Idee
sogenannter Standortsicherungsverträge
ist außerordentlich zu begrüßen“.
Karl-Heinz Meier versprach, sich
umgehend bei der Verwaltung dafür als
Erster Stadtrat einzusetzen.
|