Pressemitteilungen
Pressemitteilung vom 17. Januar 2006
CDU: Wo ist
Schönfelder?
Die
CDU zeigte sich verwundert über die jüngste
Pressemitteilung des Pressesprechers
Oliver Breysach sowie der
Stadtverbandsvorsitzenden Gudrun
Limperg seitens der Korbach SPD.
Fraktionsvorsitzender
Andreas Kwoll hierzu: „Wir sind doch
sehr erstaunt über die neuerliche
Pressemitteilung der SPD, hatten sich
doch alle Parteien und Fraktionen im
Herbst letzten Jahres darauf verständigt,
dass ein Industrieheizkraftwerk aus Gründen
der Standortsicherung Continental im
Zusammenhang mit dem regionalen
Verteilzentrum errichtet werden soll.
Beim Standort Limmerstraße, der
letztlich von Continental gewählt
wurde, sei die Stadt nur letztlich
baurechtlich nicht mehr gefragt. Es
habe aber einen gemeinsamen Antrag
aller Fraktionen im Parlament
gegeben.“ Der Spitzenkandidat der CDU
und Erster Stadtrat Karl-Heinz Meier
ergänzte: „Bei diesem Antrag kam es
allen Beteiligten gerade darauf an,
dass eine Bürgerbeteiligung
stattfindet, was erfolgreich durch die
Bürgerversammlung geschehen ist und es
kam weiterhin darauf an, dass keinerlei
Gesundheitsgefahren nach dem modernsten
Stand der Technik aus einem solchen
Industrieheizkraftwerk hervorgehen.“
Kwoll
ergänzte: „Wenn jetzt gerade wegen
der Qualität und Güte des
Abfallbrennstoffs der Abfall aus
Flechtdorf nicht in Betracht kommt, sei
dies quasi die logische Konsequenz dafür,
dass man eine Anlage wolle, die
keinerlei gesundheitliche Gefahren
berge.“
CDU-Chef
Butterweck: „Wir haben uns immer für
die Bürgerbeteiligung stark gemacht,
die auch erfolgreich durchgeführt
worden ist.“ Die CDU setze sich
nachhaltig dafür ein, dass der
modernste Anlagentyp verwandt werde.
Die umweltpolitische Sprecherin der
CDU, Frau Ulrike Tönepöhl, ergänzte:
„Landrat Eichenlaub hat insoweit überhaupt
nichts damit zu tun. Es ist Aufgabe von
Continental, Stratmann und MVV dafür
Sorge zu tragen, dass schnellstmöglich
der heimische Abfall in Flechtdorf eine
solche Qualität darstellt, die auch
garantiert, dass gesundheitliche
Gefahren in modernsten Anlagentypen
ausgeschlossen werden.“
Butterweck
erklärte für die CDU: „Für uns
geht die Gesundheit der hier lebenden
Menschen in Korbach über alles.“
Butterweck warf daher der SPD eine
Doppelzüngigkeit vor: „Wir lassen es
der SPD nicht durchgehen, dass die
einen, wie etwa Jörg Schönfelder,
zugleich Conti-Betriebsrat, sich für
die Sicherung der Standorte einsetzt
und die anderen doppelzüngig jetzt
hintenherum das Industrieheizkraftwerk
wieder in Frage stellen.“ Butterweck
erinnerte zudem daran, dass es ein
Junktim zwischen dem regionalen
Verteilzentrum, was der Stadt Korbach
zusätzlich 100 Arbeitsplätze bringe
sowie dem Industrieheizkraftwerk, gebe.
Andreas Kwoll fragte hierzu: „Wo ist
jetzt Jörg Schönfelder, wenn Oliver
Breysach und Gudrun Limperg die
gemeinsam gefundenen Kompromisse wieder
in Frage stellen?“ Kwoll weiter:
„In den Beschlusslagen des Parlaments
war mit keinem einzigen Wort davon die
Rede, dass unbedingt Stratmann aus
Flechtdorf den Abfallbrennstoff liefern
muss. Vielmehr ist es uns immer um die
Gesundheit gegangen.“
Butterweck
hierzu: „Wir haben uns für die
Vorfahrt für Arbeit entschieden am
Korbacher Standort zum Wohle der hier
lebenden und arbeitenden 3000 Familien
und stehen dazu und wackeln nicht wie
die SPD.“
CDU-Spitzenkandidat
Karl-Heinz Meier vermutet gar in dem
erneuten Vorbringen des Pressesprechers
Breysach und der Korbacher
SPD-Vorsitzenden Gudrun Limperg ein
durchsichtiges Manöver. Meier hierzu:
„Die SPD bereitet sich offensichtlich
schon auf die Bürgermeisterwahl vor.
Einerseits will sie den
Conti-Mitarbeitern Sand in die Augen
streuen und ihnen verdeutlichen, als stünde
auch sie hinter den 3000 Arbeitsplätzen,
andererseits will sie aber hintenherum
gegen das Industrieheizkraftwerk
sprechen.“
„Die
CDU komme“, so Meier, „folgerichtig
zu dem Schluss: Wenn das
Industrieheizkraftwerk dem neuesten
Stand der Technik zum Wohle der
Menschen in Korbach entspricht, somit
gar keine gesundheitliche Gefahren von
ihm ausgehen, nehmen wir billigend in
Kauf, dass damit auch in zusätzlichem
Umfang Müll transportiert werden
muss.“
Meier
dankte Bürgermeister Friedrich für
den 99-jährigen Erbpachtvertrag sowie
die Vorarbeiten zur Standortsicherung
von Continental. Dies sei einmal mehr
Ergebnis bürgerlicher Politik. Meier:
„Die mögliche SPD-Bürgermeisterkandidatin
Limperg und auch der bei der Stadt
beschäftigte Herr Breysach sollten
dies zum Wohle der Stadt anerkennen.“
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