Christlich Demokratische Union Deutschlands
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Pressemitteilungen

 

Pressemitteilung vom 13. Februar 2006
CDU unzufrieden mit Sachstandsbericht des Bauamtsleiters

Die CDU ist unzufrieden mit dem kürzlich in der Stadtverordnetenversammlung gegebenen Sachstandsbericht des Bauamtsleiters zum Thema Parkhaussanierung, wie ihr Vorsitzender Dr. Butterweck mitteilte.

Der CDU gehe es nach wie vor um zentrennahe Parkplätze. Hierin liege geradezu der Zauber der Innenstadt.

Dr. Butterweck wies daraufhin, dass die CDU wiederholt in den vergangenen Wochen anlässlich der Vorfälle in Bad Reichenhall und vielen anderen Städten darauf aufmerksam gemacht habe, Sicherheit habe zum Wohle der Bürgerinnen stets Vorrang.

Butterweck: „Die Tatsache, dass in Bad Reichenhall beispielsweise ein Gutachten aus dem Jahre 2003 noch zu dem Ergebnis kam, dass es keine Einsturzgefährdung gibt, hat uns alle als Kommunalpolitiker sensibilisiert“.

Deshalb habe er, so Butterweck, in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes im öffentlichen Teil nochmals bewusst gerade diese Fragestellungen angesprochen. Konkret habe er, Butterweck, den Bauamtsleiter nach dem Sachstand der Parkhaussanierung gefragt. Offensichtlich seien Teile der Sanierung bereits durchgeführt worden und andere Teile der Sanierung stünden noch außen vor.

Butterweck ist jedoch leicht enttäuscht über die Tatsache, dass die Sanierung begonnen wurde, ohne dass man eine schriftliche Zusage des Gutachters habe zur Nachhaltigkeit dieser Sanierung. Butterweck: „Wir sind in den vergangenen Tagen wiederholt von Fachleuten darauf aufmerksam gemacht worden, dass die durchgeführte Parkhaussanierung auf erhebliche Bedenken stößt.“ Butterweck wies daraufhin, dass auch Bauamtsleiter Finke im Rahmen seiner mündlichen Erörterungen folgende Mängel festgestellt habe, die schon seit Anfang der 80-er Jahre bestünden.

a) Es bestehe nach wie vor ein statischer Knackpunkt.

b) Es würde ständig chlorid-verseuchtes Wasser in die Risse eindringen.

c) Das Parkhaus befinde sich quasi in ständiger Bewegung.

Butterweck wies weiterhin daraufhin, dass man zwischenzeitlich erfahren habe, dass die sogenannten Kopfbolzendübel in der Verbindung zwischen der Stahlkonstruktion und dem Beton das Problem darstellten. Wenn jene Kopfbolzendübel angegriffen wären, sei eine Tragfähigkeit nicht mehr gesichert. Butterweck hatte den Bauamtsleiter gebeten, Korbacher Statiker zu hören, was Herr Finke zugesagt habe.

Butterweck: „Zum Wohle der dort ständig parkenden Menschen kommt es uns deshalb darauf an, dass eine Sanierung auch nachhaltig wird.“

Sollte dies nicht der Fall sein, so Butterweck, müsse man erneut in Überlegungen eintreten.

Butterweck erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass er einen Mehrstufenplan dieser Tage zur Einkaufsstadt Korbach und zur entsprechenden Parksituation vorgestellt habe.

1. und 2. Stufe:

Schaffung von neuem Parkraum am Güterbahnhof, heutiges Autohaus Schüttler, sowie Schaffung von neuem Parkraum an der Schnittstelle Fußgängerzone/Altstadt Professor-Bier-Straße/Professor-Kümmel-Straße.

3. Stufe:

Überprüfung der Möglichkeit der Aufstockung des Parkdecks ggf. dort mittelfristige Errichtung eines neuen Parkhauses.

4. Stufe:

Sicherstellung des derzeitigen Parkhausstandortes bis zu diesem Tage.

Danach kann eine Neubewertung des bisherigen Parkhausstandortes zu Einzelhandelszwecken vorgenommen werden.


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