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Pressemitteilung vom 22. Februar 2006
CDU legt städtebauliche
Vision für die nächste
Legislaturperiode vor und nimmt
gleichzeitig nochmals Stellung zu den
Parkplatzfragen
CDU-Vorsitzender
Dr. Butterweck legte die städtebauliche
Vision der CDU für die nächste
Legislaturperiode vor. Hierbei nahm er
auch auf die jüngsten Diskussionen zu
Parkplätzen und dem zentralen Parkhaus
Stellung.
Dr.
Butterweck betonte, dass die CDU
unmittelbar nach der Wahl Initiativen
ergreifen werde, um städtebaulich die
Innenstadt von dem Zentrum der Fußgängerzone
um das heutige Parkhaus herum Richtig Güterbahnhof
weiterzuentwickeln. Butterweck hierzu:
„Seit Jahren verfolgen wir die
Vision, dort den Kuhbach freizulegen
und Einzelhandelsgeschäfte
anzusiedeln.“ Karl-Heinz Meier,
Erster Stadtrat und zugleich
Spitzenkandidat, ergänzte: „Nachdem
es Dank wichtiger Unterstützung aus
der CDU auch gelungen sei, C & A in
der Innenstadt anzusiedeln, hätte es
Anfragen verschiedener Einzelhändler
gegeben, sich in Korbach nieder zu
lassen.“ Butterweck: „Wir stellen
uns hier ein sogenanntes „Kleinod“
des Einkaufens vor.“ Ein
Riesenparkhaus sei keineswegs notwendig
am Güterbahnhof. Insoweit müssten die
Polemisierungsversuche der Grünen auch
zurück gewiesen werden.
Fraktionsvorsitzender Kwoll hierzu:
„Die CDU leidet keineswegs unter
Parkhaussucht, die CDU bedankt sich bei
der FWG, dass auch diese richtig
gestellt hat, dass die
Weiterentwicklung des Korbacher
Einzelhandels aber gerade auch die
Zur-Verfügungstellung von zentrennahen
Parkplätzen gebiete.“ Butterweck
stellte für die CDU auch klar, dass
die CDU zum einen die Idee des
Altstadtcenters im Übergang
Prof.-Bier-Straße / Prof.-Kümmel-Straße
geboren habe, zum anderen habe die CDU
auch nie gesagt, dass das
Altstadtcenter nur aus reinen Parkplätzen
bestehen sollte. Es sei selbstverständlich,
dass sich hier Einzelhandel ansiedeln müsse.
Es sei aber auch ein wirtschaftliches
Gesetz, dass Einzelhandel nur dort
floriert, wo Parkplatzgelegenheiten
sich bieten.
Erst,
wenn so an den Rändern des heutigen
Zentrums eine Weiterentwicklung
stattgefunden habe, man mithin vom
Bahnhof/Güterbahnhof fußläufig die
ganze Fußgängerzone bis zur Altstadt
begehen könne und auch dort wiederum
eine hinreichende Parkgelegenheit
finde, dann mache es Sinn, über die
Richtigkeit oder Unrichtigkeit des
heutigen Parkhauses an dem Standort zu
sprechen.
Die
CDU war und ist immer für ein
zentrennahes Parken im Parkhaus
eingestanden. Auf die aktuellen
Parkhausdebatten der letzten Tage
eingehend betonte Butterweck nochmals,
von den Visionen einer Veränderung der
Innenstadt und städtebaulichen
Weiterentwicklung Richtung Güterbahnhof
lasse sich die CDU aber auch nicht
abbringen. Butterweck: „Wir begrüßen
es deshalb außerordentlich, dass es Bürger
dieser Stadt gibt, so zum Beispiel den
Architekten Herbert Kuhaupt, die an
einer lebendigen Diskussion über die
Fortentwicklung der Innenstadt ihren
positiven Anteil haben. Herbert Kuhaupt
hat es nicht verdient, wenn er sich
Gedanken um die Preisgünstigkeit neuer
Parkhausmöglichkeiten macht (er hat ja
vom alten Standort gesprochen), dass
dann diese Berechnungen als Milchmädchenrechnungen
abgetan werden.“ Butterweck wies
darauf hin, dass Herbert Kuhaupt einen
gehörigen Anteil an vielen
Weiterentwicklungen der Korbacher
Innenstadt habe. Das Zentrum um
Woolworth sei heute maßgeschneidert.
Ebenso habe Herbert Kuhaupt auch seine
städtebaulichen Verdienste an der
Weiterentwicklung der unteren
Bahnhofstraße. Butterweck: „Wir
haben deshalb mit Bedauern zur Kenntnis
genommen, dass der Gutachter Hensel mit
Beipflichtung des Bauamtsleiters Finke
Alternativvorstellungen zu den
Preisgestaltungen eines neuen
Parkhauses derartig disqualifiziert.
Im
übrigen betonte auch Dr. Butterweck,
dass er zwar Vertrauen in die Überprüfung
der Sanierung durch das städtische
Bauamt habe, aber nach wie vor dieses
mit einer natürlichen
parlamentarischen Skepsis versehen sei.
Nicht ohne Grund habe er im
Zusammenhang damit einen jährlichen
Bericht zur Parkhaussituation
angemahnt. Nicht ohne Grund habe
deshalb auch die CDU nochmals die Frage
thematisiert, hoffentlich werde nicht
eine erneute Nachsanierung fällig.
Dann wäre in der Tat die Sanierung unnötigerweise
teurer gekommen als ein möglicher
Neubau, was sicherlich Konsequenzen hätte.
Butterweck ging darauf ein, dass neuere
Zahlen wohl dafür sprächen, dass mit
Nebenkosten ein neues Parkhaus nur 1,6
Millionen Euro Kosten werde.
Die
von Bürgermeister Friedrich als
korrekt bezeichnete Kostenschätzung
des Herrn Kuhaupt ist für uns Anlass,
Kuhaupt für sein Engagement in Sachen
Parkhaus zu danken. Wir Politiker
sollten daraus gelernt haben, dass wir
nicht alles selbst beurteilen können
und in speziellen Fällen auf die
Unterstützung sachkundiger Bürger zurückgreifen
sollten.
Abschließend
betonte Dr. Butterweck, zukünftige
Entscheidungen zu Korbachs Parkzentren
seien damit nicht ausgeschlossen.
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